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Mindestens ein Toter bei Unwettern in Griechenland

Wetter-Alarm in der Ägäis: Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz, Flüge wurden gestrichen, der Fährbetrieb weitgehend gestoppt - und der Himmel leuchtet plötzlich orangerot. Noch gibt es keine Entwarnung.

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Mindestens ein Toter bei Unwettern in Griechenland
DW Deutsch Quelle: DW Deutsch

Bei schweren Unwettern in Griechenland ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann wurde in einem Vorort der Hauptstadt Athen von Wassermassen mitgerissen und unter einem Auto eingeklemmt. Der Zivilschutz rief Bewohner und Touristen per SMS auf, Schutz zu suchen und sich möglichst wenig im Freien aufzuhalten.

Auf der Ferieninsel Kreta sowie den Kykladeninseln Santorin, Naxos und Mykonos führten starke Südwinde Saharastaub mit sich. Dieser färbte den Himmel rot und schränkte die Sicht deutlich ein. Dort wie auch auf den Dodekanes-Inseln und in Gebieten östlich von Athen blieben die Schulen geschlossen.

Auf Rhodos rückte die Feuerwehr mehr als 50 Mal aus, vor allem wegen umgestürzter Bäume. Auch Stromleitungen, Laternen und Boote wurden beschädigt. Der Fährverkehr ruhte in weiten Teilen des Landes. Mehrere Flüge nach Rhodos und nach Kreta waren bereits am Mittwoch umgeleitet oder gestrichen worden. Inzwischen läuft der Luftverkehr wieder weitgehend normal.

Meteorologen erwarten weiterhin kräftige Regenfälle, Gewitter und örtlich Hagel. Für Kreta gilt eine erhöhte Unwetterwarnung. Erst am Karfreitag soll sich die Sturmfront abschwächen.

Redaktionsschluss: 18:00 Uhr (MESZ) - dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.

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