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News kompakt: Zahlreiche Tote bei Angriffen auf die Ukraine

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs wurden in keinem Monat mehr Angriffe auf die Ukraine gezählt als im März. Der Iran hat zum ersten Mal einen Kampfjet der USA abgeschossen. Das Wichtigste in Kürze.

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News kompakt: Zahlreiche Tote bei Angriffen auf die Ukraine
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Am Karfreitag wurden bei einer russischen Angriffswelle in der Ukraine laut Behörden 14 Menschen getötet. Mehr als 500 Drohnen und zahlreiche Raketen trafen das Land, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland eine "Eskalation an Ostern" vor. Die Ukraine lastet Russland an, nicht ernsthaft an Frieden interessiert zu sein.

Die von den USA vermittelten Gespräche stocken, während Russland seine Drohnenangriffe zuletzt deutlich verstärkt hat. Laut Daten der Nachrichtenagentur AFP war die Zahl der Angriffe im März so hoch wie in keinem Monat seit Kriegsbeginn im Feburar 2022.

Suche nach Crewmitglied von abgeschossenem US-Kampfflugzeug läuft 

Der Iran hat offenbar erstmals seit Beginn des Krieges ein US-Kampfflugzeug über seinem Gebiet abgeschossen. US-Medien berichten, dass eines der beiden Crewmitglieder von Spezialeinheiten gerettet wurde, während das zweite weiterhin vermisst wird.

Iranische Staatsmedien meldeten den Abschuss zunächst und zeigten Bilder des zerstörten Jets. Die US-Armee leitete eine großangelegte Such- und Rettungsaktion ein. Auch iranische Kräfte sollen nach der Person suchen. Bewohner der Region wurden zur Mithilfe aufgerufen, für Hinweise wurde eine Belohnung ausgesetzt. Laut CNN wird das gerettete Crewmitglied medizinisch behandelt.

Weißes Haus fordert Verteidigungshaushalt von 1,5 Billionen Dollar

Angesichts der Kosten durch den Iran-Krieg hat das Weiße Haus eine massive Erhöhung des US-Verteidigungshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar (1,3 Billionen Euro) im nächsten Jahr gefordert. Das geht aus einem Ausgabenentwurf hervor, der am Freitag an die US-Abgeordneten verschickt wurde.

Der Anstieg der Pentagon-Ausgaben von einem Jahr zum nächsten wäre damit der größte seit dem Zweiten Weltkrieg, berichteten US-Medien. Der Haushalt muss noch vom Kongress genehmigt werden. Der US-Verteidigungshaushalt soll vor allem wegen des Iran-Kriegs drastisch steigen. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen.

Traditionelle Ostermärsche erreichen am Samstag Höhepunkt

Zum Start der Feiertage haben die traditionellen Ostermärsche begonnen. Im Laufe des Wochenendes wollen deutschlandweit Tausende für den Frieden demonstrieren. Zu Karfreitag fanden die Märsche unter anderem in den nordrhein-westfälischen Städten Gronau und Gütersloh, im sächsischen Chemnitz sowie in Jagel in Schleswig-Holstein statt. Der Haupttag der Ostermärsche ist traditionell der Karsamstag.

Nach Angaben des Netzwerks Friedenskooperative sind bundesweit in gut 70 Städten Aktionen geplant, unter anderem in Berlin, Bremen, München, Duisburg, Leipzig und Stuttgart. Die Märsche werden dezentral von Gewerkschaften, linken und christlichen Gruppen sowie Friedensgruppen vor Ort organisiert. Sie sind heute deutlich kleiner als zu Hochzeiten der Friedensbewegung in den frühen 1980er-Jahren.

Papst Leo trägt an Karfreitag zum ersten Mal das Kreuz

Papst Leo XIV. ist am Karfreitag erstmals den Kreuzweg am Kolosseum in Rom gegangen. Rund 30.000 Gläubige aus aller Welt nahmen an der feierlichen Prozession teil. Erstmals seit 2022 trug wieder ein Papst selbst das Kreuz, ein symbolischer Auftakt für die erste Osterfeier des 70-Jährigen seit seinem Amtsantritt. Sein Vorgänger Franziskus hatte aus gesundheitlichen Gründen darauf verzichtet.

Der Kreuzweg erinnert an das Leiden Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz. Im Vorfeld rief das Oberhaupt der Katholiken mehrfach zum Frieden auf. Am Freitag führte er nach Vatikanangaben Gespräche mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj. Am Dienstag hatte er die Hoffnung geäußert, US-Präsident Donald Trump suche einen "Ausweg" aus dem Krieg im Nahen Osten.

China ermittelt gegen Politbüro-Mitglied Ma wegen Korruptionsverdachts

In China wird gegen ein weiteres Mitglied des mächtigen Politbüros wegen Korruptionsverdachts ermittelt. Wie die Zentrale Disziplinarkommission mitteilte, läuft gegen Ma Xingrui eine Untersuchung wegen des Verdachts auf "schwerwiegende Verstöße gegen Gesetz und Disziplin". Ma ist auch stellvertretender Leiter der zentralen Arbeitsgruppe für den ländlichen Raum. Weitere Einzelheiten zu dem Fall nannte die Kommission nicht.

Die Untersuchung ist Teil des seit Jahren andauernden Vorgehens der ​chinesischen Führung gegen Korruption, das sich zuletzt auch gegen amtierende Mitglieder des ​Politbüros richtet. Ma war zuletzt Ende Oktober 2025 öffentlich aufgetreten, nachdem er bereits im Juli von seinem Amt als ​Parteichef der Region Xinjiang abgesetzt worden war.

pgr/pg (rtr, ap, afp, dpa, kna, epd)

Dieser Nachrichtenüberblick wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.

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